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Wandern in und um Wels

Ein etwa 16 Kilometer langes markiertes Wanderwegnetz erstreckt sich im Norden und Westen von Wels im Bereich der Gemeinden Wels, Krenglbach, Pichl und Gunskirchen. Es wird von der Stadt Wels, also vom Magistrat, in Zusammenarbeit mit dem Verschönerungsverein Wels seit Jahrzehnten betreut.

 

WANDERWEG ROITHEN

Der Wanderweg Roithen ist eine familienfreundliche Wanderung in der Umgebung von Wels.
 
Der Wanderweg Roithen beginnt beim Einfahrtstor zum Schloss Puchberg in Wels und verläuft erst auf der Straße der Schlossgartenmauer entlang nach Osten und dann nach Norden. Nun geht es auf der Gemeindestraße mit der Mostobstallee - der Wanderweg wird hier leicht ansteigend - zum Denkmal der "Steinernen Frauen".

Vom Denkmal aus setzt sich der Wanderweg Roithen fort durch den Wald bis zum Gasthaus Roithen, wo ein kühler Gastgarten zur Rast einlädt. Auf der Roitherstraße wandern Eltern und Kinder in südöstlicher Richtung weiter und zweigen dann am Nordrand eines Waldes über einen Feldweg nach Osten ab. Die Wanderung Roithen führt nun die Familien an der Westseite der Ortschaft Oberlaab zur Gemeindestraße, wo die Markierung endet.

Die Eltern und Kinder können auf der Gemeindestraße in südwestlicher Richtung weitergehen zur Ortschaft Nöham und zurück zum Schloss Puchberg oder in östlicher Richtung zur Eferdingerstraße (Schartner Landstraße). Der Rückweg von hier nach Puchberg erstreckt sich auf knapp 2 km.

Länge der Wanderung: ca. 2,5 km
Gehzeit: ca.  2 Stunden
Markierung: rot
Besonderheiten: Mostobstallee  

 

 

WANDERWEG AICHBERG

Dieser kurze Weg zweigt vom Wanderweg Roithen bei den ehem. "Steinernen Frauen" (jetzt nur mehr Parkbank) links, also in westlicher Richtung ab und führt zur Verbindungsstraße, die von der Innviertler Bundesstraße nächst dem Gasthaus Waldschänke nach Roithen verläuft (Roithenstraße). Der markierte Weg verläuft auf dieser Straße ein kurzes Stück nach Süden und dann entlang der Aichbergstraße talwärts zurück zum Schloss Puchberg. An der Nordoststrecke der Schloßgartenmauer mündet dieser Weg in den Wanderweg Roithen ein.

Länge der Wanderung: ca. 1 km
Gehzeit: ca.  ½ Stunde
Ausgangspunkt: bei den ehem. "Steinernen Frauen" (Parkbank)
Markierung: blaue  

 

 

WANDERWEG PUCHBERG - LINET

Der Wanderweg Puchberg-Linet wird Kindern großen Spaß bereiten - es geht über die Autobahn drüber und unter der Eisenbahnstrecke durch

                       

Der blau gekennzeichnete Wanderweg Puchberg-Linet beginnt in Wels bei der Römerstraße. Er verläuft an der Ostseite der Bahnstrecke Richtung Passau stadtauswärts, vorbei am Mauthstadion. Bei diesem Platz mündet ein kurzer, rot markierter Ergänzungsweg ein.

Von hier aus geht es bis zur Oberfeldstraße und jenseits dieser Straße durch einen Graben. Eltern und Kinder müssen an der Autobahn hinauf zur Wallererstraße, dann die Autobahn überqueren. Kinder werden gar nicht mehr weiter gehen, weil das Auto zählen so viel Spaß macht.

Auf der anderen Seite verlassen die Familien die Wallererstraße wieder und gehen an der Autobahn nach Westen. Nun geht es unter der Eisenbahn durch eine Unterführung. Danach kommt eine hölzerne Treppe als Beginn des Fußweges, der bis zur ehemaligen Bahnhaltestelle Puchberg führt. Längs der Straße führt die Markierung hinauf zum Linetwald und durch diesen hindurch, bis nach etwa 1,2 km der große rot markierte Wanderweg von Niederthan nach Gunskirchen verläuft, erreicht wird.

Wer den großen Wanderweg bzw. nur nach Schmiding gehen will, muss nun der roten Markierung folgen.

Länge der Wanderung: ca. 4,5 km
Gehzeit: ca. 2,5 - 3 Stunden
Markierung: blau
 

 

WANDERWEG LINET - SCHMIDING

Wie oben (Wanderweg Puchberg Linet) beschrieben, erreicht der große Wanderweg, aus dem Linet kommend, knapp nördlich der Brücke über die Autobahn die Verbindungsstraße von der Eckerkapelle nach Forst. Dort beginnt der gleichfalls rot markierte Wald- und Wiesenweg nach Schmiding. Teilweise sanft fallend, geht es erst durch den Wald und dann entlang einer Mostobstbaumallee zu einem großen Bauernhaus und hinunter nach Schmiding. Bei der Einmündung des Wanderwegs liegt südlich an der Ortsstraße das Gasthaus Oberndorfer und nördlich der bekannte Zoo & Aquazoo Schmiding.  

 

Länge der Wanderung: ca. 2 km
Gehzeit: ca. 1 Stunde
Markierung: rot

 

  

GROSSER WANDERWEG

Von Niederthan über den Wundersberg, den Irrach bis nach Gunskirchen. Bei Einhaltung eines gemütlichen Tempos erfordert die Begehung dieses Weges einen ganzen Tag. Für die Mittagsrast bietet sich entweder eine Rast im Freien, etwa auf der Höhe des Wundersberges an, oder ein Abstecher über den blau markierten Nebenweg zum Gasthaus Fernreith. Der Weg beginnt bei der Kreuzung Dimlergut - Niederthanstraße. Der Weg zweigt von der Niederthanstraße längs eines Gartenzaunes erst nach Osten ab und biegt schon etwa 100 Meter weiter nach Norden. Leicht ansteigend geht es in den Linetwald. Nach etwa 700 Metern mündet im Wald von Osten her kommend, der blau markierte Wanderweg "Puchberg-Linet" in diesen Hauptwanderweg ein. Es geht dann, etwa entlang der Höhe des Waldrückens verlaufend nicht ganz 2 km weiter bis zur Verbindungsstraße nach den Ortschaften Forst und Kalteneck. Auf dieser Straße führt der große Wanderweg etwa 250 m nach Süden weiter über die Brücke, die dort die Innkreisautobahn überquert, bis zur Innbachtal-Landstraße, die bei der Eckerkapelle erreicht wird. Dort, wo der Weg, aus dem Linet kommend, die Verbindungsstraße nach Forst erreicht, zweigt, in westlicher Richtung weiterführend, ein gleichfalls rot markierter Wanderweg ab, nämlich der traditionelle "Schmidinger Wanderweg". Der große Wanderweg folgt von der Eckerkapelle an etwa 400 m der Landstraße und zweigt dann von dieser ab nach links in den Wald, um im Wald steil ansteigend die etwa 100 m Höhenunterschied hinauf auf den Kamm des Wundersberges überwinden. Man folgt der roten Markierung, um nach etwa 2 km nahe dem Haus einer ehemaligen Faßbinderei die Abzweigung eines der beiden blau markierten Verbindungswege nach Fernreith zu erreichen.

Bleibt man aber weiter auf der Höhe und damit an der roten Markierung, kommt man nach weiteren 2 km zur Kreuzung zweier Gemeindestraßen, etwas westlich der Ortschaft Schustersberg. Dort stößt der zweite blau markierte Weg von und nach Fernreith zum rot markierten Hauptweg. Der Hauptweg verläuft weiter in südwestlicher Richtung, biegt dann nach Westen und führt, immer noch entlang der Gemeindestraße, in die Ortschaft Haag. Westlich der Straße, etwa 50 m entfernt, liegt die "Irrachhöhe", gekennzeichnet durch einen trigonometrischen Vermessungsmast. Die Irracherhöhe liegt 450 m über dem Meer. Sie ist leider nur schwer zugänglich über den Privatgrund des dortigen Landwirtes.

Der Wanderweg führt nach ca. 100 m weiter aus der Ortschaft Haag heraus nach Süden und verlässt dann die Straße. Einer Obstbaumreihe folgt er nach Süden hin zum Wald, teils leicht, teils stärker fallend, hinunter ins Tal. (Hier liegt auch das am Schwierigsten begehbare Wegstück; es wird auf einer kurzen Strecke von Reitern mitbenützt. Dort ist festes Schuhwerk zu empfehlen!) Nach etwa 2500 m kommt man an die Bezirksstraße von Gunskirchen und Pichl, folgt dieser etwa 50 m in Richtung Pichl und kommt dann zur nach links in südlicher Richtung abzweigenden Straße, die über Liedering in einer Länge von etwa 3500 m etwa parallel zur Bezirksstraße, aber von dieser einige hundert Meter westlich entfernt verlaufend, nach Gunskirchen führt. Etwa nach halber Strecke zweigt die Straße nach Osten ab. Eine Hinweistafel macht aufmerksam, dass man von dort nach kaum 300 m den Ort Fallsbach erreicht. In Fallsbach ist eine gern besuchte Wallfahrtskirche und ein (nur zeitweise geöffnetes) Gasthaus. Der Wanderweg selbst verläuft aber nicht nach Fallsbach, sondern als echter Wiesenweg hinunter in ein liebliches Tal. Der Weg quert auf einem von der Stadt Wels erhaltenen Betonsteg den kleinen Bach und steigt dann über den Wiesenhang hinauf nach Oberschacher. Auf der Anhöhe ist eine markante Baumgruppe weithin sichtbar und das Landschaftsbild prägend. Jetzt führt die Markierung den Wanderer weiter nach Gunskirchen. Der Fahrweg mündet in die Straße Pichl, und auch die Markierung folgt dieser Straße bis hinein auf den Ortsplatz von Gunskirchen.

Länge: ca. 10 km
Gehzeit:  5 - 7 Stunden
Markierung: rot

 

Weitere Wanderwege

 

VON DER MARIENWARTE IN DIE TRAUNAU


Das Augebiet der Traun ist für die Welser Stadtbevölkerung ein beliebtes Naherholungsgebiet. An den beiden Flussseiten laden idyllische und von Bankerln gesäumte Treppelwege zu Spaziergängen ein.

Ausgangspunkt: Traunbrücke Wels-Thalheim (305m, Parkgelegenheit Messegelände).

Wir überqueren die Brücke nach Thalheim und spazieren geradeaus der am Fuße des Reinbergs gelegenen Nothelferkapelle (kl. Parkplatz) entgegen. Die steil abfallende Nordflanke wird von nett angelegten Spazierwegen durchzogen. Gleich neben der Kapelle befindet sich ein Einstieg. Über Kehren und Stufen erreichen wir schnell die Anhöhe, wo wir links der über einhundert Jahre alten Marienwarte zustreben (386m, 10 Min.). Sie ist das Wahrzeichen der Thalheimer und schenkt einen wunderschönen Ausblick über das Trauntal auf  die Messestadt Wels. Mit Ausnahme von Montagen ist die Warte täglich von 8 bis 20 Uhr zugänglich.

Stets auf oder knapp unterhalb der Böschungskante folgen wir den Spazierwegen bzw. dem einmündenden Fitnessweg in westlicher Richtung bis zu einer leer stehenden Halle. Ist diese passiert, werden zwei Häuser sichtbar. Beim letzteren (Unterschauersberg 30) beginnt ein schmaler Pfad, der uns wieder durch die Leiten hinableitet. Unten angekommen, werden Straße und Bahnkörper überquert und nun wird links dem unmittelbar neben den Geleisen verlaufenden Steig gefolgt. Bald gewinnt dieser Abstand zu den Schienen. Das Aiterbachl mit seinen bärlauchbestandenen Ufern gesellt sich als romantischer Begleiter zu uns. Nach dem ehem. Märzenkeller müssen wir ein Stück der Straße Richtung Maria Schauersberg folgen, ehe links ein Steiglein zur Wallfahrtskirche hinaufleitet (1 Std.)

Die 1493 vollendete spätgotische Saalkirche mit ihrem reizvollen, halb eingemauerten Turm beherbergt ein kunstvolles Schlinggewölbe sowie sehenswerte Altäre. Im Mittelpunkt des von Johann Seitz geschaffenen Hochaltars steht eine glanzvolle Madonna, unter deren wallendem Mantel sich das Gnadenbild aus der Zeit um 1470 verbirgt. Eng verknüpft mit der Wallfahrtskirche ist auch das angrenzende Gasthaus (kein Sperrtag).

Für eine zweistündige Kurzvariante könnte man nun am Steiglein wieder absteigen, bei der nächsten Straße links und beim doppelten Verkehrsspiegel rechts abbiegen und durch die Neubausiedlung zum letzten gelben Haus marschieren, von wo ein bekiester Auweg zur Traunbrücke zurückführt. Wir wollen jedoch die Runde noch etwas ausdehnen und visieren entlang des Straßerls (alter Lochstein) und über einen Karrenweg die auf einer Anhöhe thronende und von der Kirche aus bereits sichtbare Kapelle an (15 Min., schöner Ausblick auf Wels und Schauersberg). Die Richtung beibehaltend steigen wir durch Mischwald (bei Gabelung links halten) in eine Bachsenke ab (Kanalrohr als Bachübergang, daneben Hochstand) und erklimmen jenseits, links vom baumbestandenen Graben, den Kammerberg mit seinen drei Bauernhöfen. Einer davon wurde renoviert. Wir gehen die schöne Fassade entlang und geradeaus hinaus auf die Felder. Südlich eröffnet sich ein herrlicher Ausblick in die oberösterreichische Bergwelt.

Am Ende der aussichtsreichen Hochfläche mündet der Saumweg in einen querenden, asphaltierten Güterweg, dem wir uns nach links, genau auf die Alpenkette zu, anschließen. Obwohl wir uns keine 100m über dem Trauntal befinden, bekommen wir nun auch einen schönen Überblick über die nördliche Traunsenke um Gunskirchen präsentiert. Am rechten Wegrand erregt eine frisch restaurierte Kapelle mit schönen gotischen Fenstern unsere Aufmerksamkeit. 500m danach schwenken wir auf einen Karrenweg rechts ab und steigen durch die bewaldete Traunleiten zur Wehranlage ab (80 Min. von Schauersberg). Große Wassermengen der Traun werden hier über einen eigenen Kanal zur Stromgewinnung abgeleitet. Noch trennen uns 6km vom Ausgangspunkt. Gute 2km begleiten wir den Werkskanal zum Kraftwerk, dann beschert uns der von Frühlingsblumen gesäumte, schmale Treppelweg entlang der Traun (Einstieg am Ende der Kraftwerkszufahrt) den krönenden Ausklang.

Gehzeit: 4 Std.
Anstieg: ca. 200m
Besonderheiten: Au-, Wald- und Güterwege; keine Markierung, daher gute Wanderkarte (Ö-Karte 49 Wels) empfehlenswert.

  

 

ZUM ENTENSTEIN

Dieser Wanderweg führt der Traun entlang durch die Ortschaften Thalheim und Entenhausen. Abenteuerlich geht es über Stock und Stein durch die Au bis Sie inmitten der Traun die Sandinsel mit dem "Entenstein" entdecken.

Länge: 5 km
Gehzeit:ca. 2 Stunden
Ausgangspunkt: Eisenbahnbrücke/Messegelände
Markierung: keine Angabe
Besonderheiten: Sandinsel mit "Entenstein"

 

 

 

WANDERWEG ZUM AUSSICHTSTURM MARIENWARTE

Ein Spaziergang auf den Reinberg führt in Serpentinen zum Aussichtsturm "Marienwarte". Vom ca. 23 m hohen Turm kann man nicht nur auf Wels herabblicken, bei klarer Sicht sieht man bis in die Bergwelt der Voralpen und Alpen. Besonders beliebt bei den Kindern ist das Zählen der Stufen auf der Wendeltreppe. Gratis-Eintritt!

Länge: 2 km
Gehzeit: ca. ½ Stunde
Ausgangspunkt: Thalheim (Parkplatz), Aigenstrasse
Markierung: rote Pfeile
Besonderheiten:Aussichtswarte

 

 

WANDERWEG ZUM ZOO SCHMIDING

Start ist in der Römerstraße, auf der Höhe des Mauth-Sportstadion. Der Weg verläuft an der Ostseite der Bahnstrecke nach Passau stadtauswärts, vorbei am Tennisplatz des Postsportvereines. Auf einem Holzsteg geht es über den Grünbach bis zur Oberfeldstraße und jenseits dieser Straße immer noch an der Ostseite der Bahn durch einen Graben.

Die Autobahn an der Südseite hinauf zur Wallerer Straße, auf der Brücke die Autobahn überqueren und nach Westen gehen.

Unter der Passauer Bahn kommt dann eine hölzerne Treppe als Beginn des Fußweges, der an der Westseite der Bahnstrecke bis zur ehemaligen Bahnhaltestelle Puchberg führt. Die Straße entlang führt zum Linetwald. Durch den Wald hindurch und weiter auf Wald- und Wiesenweg geht der Weg jetzt teilweise sanft fallend, einer Mostobstbaumallee entlang bis zu einem großen Bauernhaus hinunter nach Schmiding. Bei der Einmündung des Wanderwegs liegt südlich der Ortsstraße das Gasthaus Oberndorfer und nördlich der berühmte Zoologische Garten Schmiding mit dem Museum der Begegnung. Auf Sie warten nun zahlreiche unterschiedliche Vogel- und Tierarten aller Arten.

Länge: 6 km
Gehzeit: ca. 2-3 Stunden
Ausgangspunkt: Römerstrasse (in Höhe vom Mauth-Sportstadion)
Markierung: rote Markierung
Besonderheiten: Mostobstbaumallee, Zoo & Aquazoo Schmiding, GH Oberndorfer mit Kegelbahn

 

 

 

WANDERKARTEN

 

Detailliertes Kartenmaterial über Wanderwege in und um Wels ist im Welser Buchhandel  erhältlich, wie zum Beispiel:  

Wander- und Radkarte "Rund um Linz - Mühlviertel, Wels, Steyr" (Herausgeber: Kompass Karten GmbH) im Maßstab 1 : 50 000

Topographische Karte mit Straßenaufdruck und Wegmarkierungen (Herausgeber: BEV - Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen) im Maßstab 1 : 25 000. Diese Karten sind sehr detailliert ausgeführt und für das jeweilige Gebiet erhältlich.